«MDA - Model Driven Architecture - stellt die Funktionalität und das Verhalten einer verteilten Anwendung oder eines Systems in den Mittelpunkt der Entwicklung, losgelöst von den Eigenheiten der Technologien, die für die Implementierung verwendet werden.»
MDA trennt die Details der Implementierung von den Geschäftsfunktionen. Deshalb brauchen die Funktionen und das Verhalten einer Anwendung oder eines Systems nicht jedes Mal beim Auftauchen einer neuen Technologie neu modelliert zu werden.
Eine komplette MDA-Spezifikation besteht aus einem festen, plattformunabhängigen Basismodell (PIM) und einem oder mehreren plattformspezifischen Modellen (PSM) sowie Schnittstellen-Definitionen, die beschreiben, wie das Basismodell auf den verschiedenen Plattformen implementiert wird. Eine komplette MDA-Anwendung besteht aus einem festgelegten PIM und einem oder mehreren PSMs sowie jeweils einer vollständigen Implementierung für jede Plattform, die der Entwickler unterstützen möchte.
Andere Architekturen sind in der Regel an eine spezielle Technologie gebunden. Mit MDA werden Funktionalität und Verhalten nur ein einziges Mal modelliert. Das Mapping von einem PIM über ein PSM auf die unterstützten MDA-Plattformen wird von Werkzeugen implementiert, die die Unterstützung neuer oder anderer Technologien erleichtern.
Transformation Pattern
Das Transformationsmuster (Transformation Pattern) ist ein Grundkonzept der MDA. Es wird für den Übergang vom abstrakten Modell auf die nächste Detaillierungsebene verwendet, z.B. von PIM zu PSM oder von PSM zu Code.
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Enterprise Distributed Object Computing (EDOC)
Für die Anwendung der MDA auf die Integration stellt sich die Frage, ob UML (Unified Modeling Language) ausreichend ist oder ob ein völlig neues Metamodell für die Integration benötigt wird.
Erfreulicherweise ist keins von beiden der Fall, da die OMG mit Enterprise Distributed Object Computing (EDOC) und speziell dessen Kernelementen Enterprise Collaboration Architecture (ECA) und Component Collaboration Architecture (CCA) bereits über einen entsprechenden Standard verfügt.
Bei der Integration ist dieser Standard gleichermassen anwendbar auf Legacy-Schnittstellen, neue Services, Compositions und Choreographien.
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Model Driven Legacy Integration™
Mit Model Driven Legacy Integration™ (MDLI™) implementiert SCORE Adaptive Bridges MDA für die Integration. Wie der Name bereits sagt, liegt der Fokus dabei auf der Integration von Legacy-Anwendungen.
Wie in der Business-Sicht erklärt, kommt es in der heutigen Geschäftswelt darauf an, den Wert bestehender Anwendungen und Datenbanksysteme zu vervielfältigen, damit neue Lösungen und Dienstleistungen die Anforderung der unterschiedlichen Interessengruppen erfüllen können. Adaptive Services bieten hier die Möglichkeit zur Modellierung der benötigten Konnektivität.
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MDLI – die verschiedenen Sichten

