Jede Phase bringt wertvolle Ergebnisse, die auch im Falle eines vorzeitigen Projektendes oder der Verschiebung des Gesamtprojekts auf einen späteren Zeitpunkt verwertbar sind.
Wir unterstützen Sie über alle Phasen eines Nachdokumentations-, Modernisierungs- oder Massenänderungs-Projekts.
Da die Phaseninhalte von den Anforderungen des Kunden mitbestimmt werden, variieren die Inhalte projektabhängig, die Struktur der Phasen verändert sich nicht.
Unsere Lösungen und Software-Werkzeuge lassen Unternehmen ihre Kernaufgaben zuverlässig und kontinuierlich weiterführen, selbst wenn unternehmenskritische Software transformiert werden muss.
Projekt-Phasen
Phase 1 - Assessment
Wir erarbeiten mit Ihnen eine Liste der Bedürfnisse, ermitteln die Nachdokumentations-, Modernisierungs- oder Massenänderungs-Bereiche, um erste Aussagen über die Machbarkeit und mögliche Risiken des Vorhabens treffen zu können. Damit haben wir die nötigen Grundlagen zur groben Skizzierung des Gesamtprojektes und zur Planung der nächsten Phase.
Welche Bedürfnisse oder Anforderungen haben Sie?
- Bestandsaufnahme Ihrer Anwendungen für den Überblick über die Vielzahl und Komplexität der Applikationen, Dokumentation über die wechselseitigen Abhängigkeiten der Applikationen und ihren Interfaces, Verwaltung von Schnittstellen
- Verwendungsnachweis über Software-Komponenten, mit ausführlichen Informationen, welche Programme, Copy Books, Includes, Makros, Header-Dateien, JCL usw. überhaupt noch aktiv verwendet werden - und welche eben nicht mehr
- Modernisierung Ihrer Applikationen: GUI-fizierung, Wechsel des Datenhaltungs-Systems, Service Enablement für eine service-orientierte Architektur (SOA)
- Massenänderungen: Umstellung ganzer Applikationen und Datenbanken auf Unicode, Verlängerung von Datenbankfeldern und allen davon betroffenen Zwischenfeldern und Interfaces
- usw.
Phase 2 - Machbarkeitsstudie
Damit wir einen Vorschlag für die Machbarkeit des Projektes und Empfehlungen zu Software-Werkzeugen machen können, benötigen wir eine grosse Menge von Informationen wie:
- Herkunfts- und Ziel-Plattformen (Mainframe, UNIX- oder Windows-Server, Betriebssysteme, Programmiersprachen)
- Informationen über involvierte und einzubindende Umsysteme wie z.B. Sourceverwaltung, Verzeichnis-Strukturen und Zugriffs-Möglichkeiten, Dokument-Typen usw.
- Aussagekräftige Programmsourcen, Interface-Beschreibungen und System-Dokumentationen für eine erste manuelle Analyse der POI's («Point of InterestKann eine beliebige Anweisung oder Deklaration im Programm-Source-Code sein, die potentiell "verdächtigt" wird, bei einer Transformation geändert werden zu müssen.
Beispiele: eine Zuweisung, der Aufruf einer Funktion oder Methode, ein Datenbank-Zugriff, die Deklaration eines Datenfelds usw.») und Test der Discovery-Funktionen von «AMELIO Modernization Platform»
Je nach Art der Anforderung und in Abhängigkeit von der vorhandenen Infrastruktur ist die (manuelle) Erstellung eines Prototyps sinnvoll.
Phase 3 - Discovery / Analyse
Diese Phase setzt die Installation und Basis-Konfiguration von «AMELIO Modernization Platform» voraus. Die eigentliche Fertigungsstrasse muss nun für die Ermittlung von kundenspezifischen POI's konfiguriert werden. Die im Repository gesammelten Fakten werden, je nach Art der Weiterverwendung, durch zusätzliche Informationen (für die Nachdokumentation) und Transformations-Regeln (für die Transformation) ergänzt.
Phase 4 - Nachdokumentation / Transformation
Die Fertigungsstrasse wird in Betrieb gesetzt und ist nun in der Lage, sämtliche Schritte vom Import bis zur Nachdokumentation und/oder Transformation zu 100% automatisiert zu durchlaufen.
Nur so ist es überhaupt möglich, das Repository als Basis für die Nachdokumentation und/oder Transformation effizient auf dem neuesten Stand zu halten.
- Nachdokumentation: Die in der Analyse-Phase gesammelten und erweiterten Informationen werden aus dem Repository extrahiert und in der vom Kunden gewünschten Form präsentiert (graphisch, als Tabelle oder in Text-Format).
- Transformation: Die Programmsourcen werden paketweise transformiert und können für das Testen freigegeben werden. Nach erfolgreichen Tests kann die Übergabe an die Produktion erfolgen.
Sie entscheiden, wann und in welchem Umfang die automatisch transformierten (Teil-)Anwendungen produktiv gesetzt werden. Lesen Sie mehr unter «Anwendungen automatisiert transferieren»


